Christin Krause, Dorfstraße 10 a, 25551 Silzen, Tel. 04871-7630151, Mobil 0163-1943636, E-Mail: strathmore-beardies@gmx.de
Cedric von der Hummelwiese
“Saddy”
Begleithundeprüfung am 29. April 2017
1 Jahr nach dem Desaster der letzten Begleithundeprüfung haben wir einen neuen Anlauf gewagt! Und diesmal waren uns die Sterne hold ;-) Ganz kurzentschlossen hatten wir uns, 4 Wochen vor dem Prüfungstermin, in die Begleithundegruppe des HSV Süderhastedt eingeklinkt. Wir waren uns ja eigentlich sicher, dass der Saddy-Bär alle geforderten Aufgaben kann. In den paar Trainingseinheiten vor der Prüfung lief auch alles so ziemlich glatt. Aber wir wissen ja: Der Teufel steckt im Detail ;-) Eine Prüfung ist dann doch eine gänzlich andere Situation und wer weiß schon was da alles schief gehen kann… Ich würde es mal unter der Kategorie “Murphys Gesetz” laufen lassen… Ausgerechnet als Saddy in der Ablage war kamen die einzigen beiden Quads des Tages, ungefähr 3 Meter neben dem Ablageplatz, vorbei!!! DIESELSCHAFE!!!!! Mir, die ich versteckt hinter den parkenden Fahrzeugen, damit Saddy mich nicht sieht, wartete, rutschte regelrecht das Herz in Hose. NEIN, BITTE NICHT!!! Peter, der mit dem Rücken zu Saddy, in ca. 30 Schritten Entfernung, stand, sendete gefühlte 1000 Stoßgebete gen Himmel. Aber: Es nutzte alles nichts. Dieser Verlockung konnte der Saddy-Bär einfach nicht mehr widerstehen. Seufz… Natürlich sprang er auf, verließ seinen Ablageplatz und war sich 1000%tig sicher: “Die krieg ich noch!!!” Na super… die ersten 10 Punkte von möglichen 60 waren somit pfutsch. Jetzt durfte wirklich nichts mehr schief gehen. Nicht gerade die beste Voraussetzung um in eine entspannte Unterordnungs-Pfüfung zu gehen… Gott sei Dank, feinfühlig wie unser Saddy-Bär nun mal ist, merkte er die Nervosität von Peter und versuchte, mit seiner ganz eigenen, charmanten, Art, die Situation zu entschärfen. Aufmunternd bellte er Herrchen bei jedem Sitz an und war ganz aufmerksam bei der Sache. Es gab nun “nur noch”, insgesamt, 5 Punkte Abzug in der B-Note ;-) und schlussendlich beglückwünschte die Leistungsrichterin Peter und Saddy. BESTANDEN!!! Den Verkehrsteil absolvierte Saddy dann in seiner gewohnten Ruhe und Souveränität. Und am Ende des Tages konnten wir dann glücklich, zufrieden und erschöpft mit unserem Blaubären nach Hause ziehen. Jetzt ist der Blaubär ein GEPRÜFTER BEGLEITHUND!!! Und Peter ist, zu Recht, ganz dolle stolz auf sich und seinen Silberrücken <3 <3 <3
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09. November 2017 Happy Birthday Saddy-Boy!!! Unser Käpt´n Blaubär feiert heute seinen 5. Geburtstag!!! Die letzten 5 Jahre mit Cedric waren nicht immer einfach. Seit er den Kastrationschip hat ist zwar einiges besser geworden, aber es gibt immer noch einige Baustellen. So hat sich z.B. nichts an seiner Unverträglichkeit mit anderen Rüden geändert. Außer mit unserem Angus veträgt Saddy sich mit keinem anderen Rüden. Das hat leider zur Folge, dass wir ihn, bei Spaziergängen in der Gruppe, nie ableinen können. Mittlerweile läuft Saddy aber richtig gut Agility mit Peter. Noch vor gut einem Jahr hätte keiner geglaubt, dass Cedric überhaupt mal gescheit Aggi laufen würde. Aber was Peter da mit seinem Silberrücken auf die Beine gestellt hat ist wirklich bewundernswert. Heute läuft Saddy motiviert und, für seine Verhältnisse, dynamisch durch den Parcours. Die volle Sprunghöhe schafft er zwar immer noch nicht (er springt noch 50 cm), aber dafür hat er mittlerweile richtig Spaß am Aggi bekommen. Wenn er da so mitten im Parcours anfängt mit Peter zu diskutieren müssen alle Zuschauer am Rand immer lachen. Dann kommt nämlich der Pausenclown durch und das ist wirklich witzig. Und egal welche Baustellen der Saddy-Bär noch hat oder welche Probleme sich noch auftun mit ihm: Wir lieben ihn so wie er ist. Er gehört zu uns und hat seinen festen Platz in unseren Herzen, in unserer Familie und in seinem Rudel. Wir wünschen uns alle noch viele, viele Jahre mit ihm. Und wir geben die Hoffnung niemals auf. Manche Dinge sollen im Alter ja besser werden. ;-)
Dezember 2018 Am 09. November ist unser Saddy-Boy 6 Jahre alt geworden. Ich hatte mit Absicht nichts zu seinem Geburtstag veröffentlicht. Wir sind zu diesem Zeitpunkt nämlich durch eine “etwas” anstrengende Zeit gegangen… Im April diesen Jahres war der Kastrationschip von Saddy 1 Jahr alt. Ich hatte die, im Nachhinein betrachtet wirklich “saublöde” Idee, den Chip auslaufen zu lassen um zu schauen ob Saddy vielleicht nun ein erlerntes Verhalten zeigt. Wirklich ne saublöde Idee… Wir merkten nur ganz langsam eine Veränderung. Saddy wurde langsam wieder “hibbeliger”, unruhiger bei Geräuschen, er schlug wegen jedem “Scheiß” an. Im Training musste Peter wieder anfangen sich zum Hampelmann zu machen, damit Saddy konzentriert bei der Arbeit blieb. Im Umgang mit fremden Hunden wurde Saddy leider auch wieder “prolliger”. Aber: Ich gab die Hoffnung nicht auf. ;-) Tja, und dann wurde die erste Hündin bei uns, Ende Oktober, läufig… Ich hab ungefähr 12 Stunden gebraucht um meine Entscheidung, den Kastrationschip auslaufen zu lassen, gründlich zu bereuen. KREISCH. Saddy fing wieder an vollkommen am Rad zu drehen. Stress pur für den armen Kerl. Das gesamte Rudel fing wieder an einen großen Bogen um Saddy zu machen. Und Saddy? Der rammelte alles was ihm vor die Linse kam. Ich war also permanent damit beschäftigt ihn von Angus, den Hündinnen und meinem BEIN !!!! fernzuhalten. (Augen-roll) Nun blieb mir also nichts anderes mehr übrig als mich nun ernsthaft mit dem Thema Kastration auseinander zu setzen. Bisher habe ich das immer erfolgreich vor mir hergeschoben. Es widerstrebt mir zutiefst meinem gesunden Hund ein “Körperteil” zu entfernen, welches ja nicht krank ist. Dazu kam noch erschwerend, dass durch das ganze Drama um meine geliebte Jeweli, mein Vertrauen in Tierärzte gänzlich hinüber war und ich somit auch gar nicht wusste wo ich hätte hingehen sollen… Aber es nützte ja nichts. Wir brauchten jetzt ein Lösung. Ein weiterer Kastrationschip kam nicht in Frage. Chemie auf Dauer ist  nicht vertretbar. Nach langem abwägen und überlegen, entschied ich mich, es mit der Tierärztin meiner Freundin zu versuchen. Diese Tierärztin hatte bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Schon einige Male hatte ich sie “in Aktion” erlebt, wenn ich meine Freundin begleitet hatte… Also, in der Praxis angerufen und Termin zur Vorstellung gemacht.  
Die Tierärtzin nahm sich viel Zeit für uns. Gab Saddy die Chance sie kennen zu lernen. Saddy ist pauschal misstrauisch bei fremden Personen, und bei Tierärzten erst recht. ;-) Aber die Tierärztin ließ ihm seine Zeit und so konnte er sich ganz langsam annähern und sie kennen lernen. Für meine Ängste und Sorgen hatte sie vollstes Verständnis. Nach einem wirklich sehr langen und ausführlichen Gespräch, indem ich mit allen Informationen versorgt wurde und mir alles, wirklich alles, haarklein erklärt wurde, kamen wir überein, dass eine endgültige Kastration das Beste für alle Beteiligten sei. Kurz vor Weihnachten sollte die OP statt finden. (tolles Weihnachtsgeschenk dachte ich mir noch). ;-) Am Tag der OP war ich aufgeregter als der Saddy-Boy. Mir war richtig schlecht. Ich hatte eine (Entschuldigung) “scheiß” Angst. Narkosen sind und bleiben mir unheimlich. Aber unser Saddy-Boy blieb ganz entspannt, ging wie selbstverständlich mit der Tierärztin mit. Den ganzen Morgen lenkte ich mich mit exzessivem Hausputz ab. ;-) Zur Mittagszeit kam dann der erlösende Anruf. Saddy war wieder wach, es ging im gut und wir konnten ihn abholen. Himmel, war ich erleichtert!!! Als wir in der Praxis ankamen, kam Saddy uns zwar noch schläfrig, aber fit und munter entgegen. Und was hat er sich gefreut uns zu sehen. <3 <3 <3 Einziger Wehmutstropfen: Saddy muss einen Trichter/Kragen tragen, damit er nicht an die Naht ran kommt. Der arme Bär. Diese Trichter sind furchtbar. Aber unseren Saddy-Boy hat das gar nicht gestört. Er kommt sogar mit dem Trichter durch die Hundeklappe in den Garten. Ganz brav, artig und super lieb hat er das alles ertragen. Ich bin sooooo unfassbar stolz auf meinen, nein unseren, Blaubären. <3 <3 <3 Am Tag nach der OP mussten wir noch mal zur Kontrolle in die Praxis. Und, womit ich im Leben nicht gerechnet hätte, Saddy lief ohne Leine!!! freudig in die Praxis und begrüßte die Tierärztin freudig. Der Bengel ist echt der Hammer!!! Das ist nun 8 Tage her. An Silvester werden die Fäden gezogen. Saddy ist wirklich mein Held. Er hat den Trichter wie selbstverständlich ertragen, nicht einmal gejammert, alles brav ertragen. Und die Mädels? Na ja, die umsorgen ihren “Onkel Cedric” wieder wie bekloppt. ;-) Für uns das Wichtigste: Es geht ihm gut!!! Ich brauch ihn nun nie mehr von den Mädels trennen und er hat keinen Stress mehr!!! Klar, es gibt immer noch die eine oder andere Baustelle, aber hey, das packen wir auch noch. Für uns ist Cedric der beste Blaubär auf der ganzen Welt. Und: zum liebhaben eignet er sich ganz hervorragend!!!