Christin Krause, Dorfstraße 10 a, 25551 Silzen, Tel. 04871-7630151, Mobil 0163-1943636, E-Mail: strathmore-beardies@gmx.de
Urlaub 2014 14. - 23. Juli
Wir hatten uns ja vorgenommen alle unsere Schokis einmal in ihrem neuen zu Hause zu besuchen.... Vielleicht wird man mit der Zeit ja etwas entspannter, aber bei diesem ersten Wurf war es mir halt unheimlich wichtig, mich persönlich davon zu überzeugen, dass “meine” Babys alle gut untergekommen sind. ;-) Schon seit einiger Zeit liebäugelten wir mit der Möglichkeit mit einem Wohnwagen Urlaub zu machen. Was lag also näher als beide Vorhaben miteinander zu vereinen? Gesagt, getan. Wir machten uns schon im April auf die Suche nach einem geeigneten Wohnwagen-Vermieter. Aber... hier oben im Norden war nichts zu kriegen. Wenn der Wohnwagen groß genug war, waren, unter Garantie, Hunde verboten. :-( Waren Hunde erlaubt, sah der Wohnwagen aus wie ein Spielzeug. Also zumindest für unsere Ansprüche. ;-) Schließlich sollten in dem Wohnwagen 2 Erwachsene, 2 Kinder und 6 Hunde Platz finden. Schlussendlich fanden wir einen Wohnwagen, schön groß und Hunde waren erlaubt. Allerdings stand das gute Stück in Blomberg (NRW)!!! Hab ich schon mal erwähnt, dass wir es nie schaffen, eine “einfache” Variante zu wählen. ;-) Nun gut. 400 km bis zum Wohnwagen. Aber wir hatten endlich einen. Nun warfen sich die nächsten Fragen auf. Wie bekommen wir denn unser ganzes “Zubehör” dorthin? Immerhin war der Wohnwagen nackt, d.h. es gab kein Inventar. Unser Auto war mit der “Besatzung” schon vollkommen ausgelastet. Da passte nun wirklich kein Gepäck mehr rein.... Aber: wir wären nicht wir, wenn wir uns nicht eine Alternative überlegt hätten. :-D Schließlich hatten Peter und ich durch unsere vielen Wanderritte, früher, genug Erfahrung im “platzsparenden Verpacken von Reiseutensilien”...(Tetris für Globetrotter) :-D Zuerst aber galt es abzuklären wer der Adoptiveltern wann für uns Zeit hatte. Von der Möglichkeit einen 7,53 m-Wohnwagen + VW Sharan unterzustellen mal ganz abgesehen. Leider hatten die Adoptiveltern von unserer Frieda (Audra) keine Zeit, da sie selbst, zur gleichen Zeit, in Urlaub waren. Zufälliger Weise hier oben im Norden. Und so kamen sie uns in der Woche vor unserem Urlaub besuchen. ;-) Die Adoptiveltern unserer Amy (Amely) sollten unsere erste Anlaufstelle sein und auch unsere letzte. Denn Amy´s Familie wohnt nur 1 Stunde von “unserem” Wohnwagen entfernt. Der Termin der Abreise rückte nun immer näher und so langsam aber sicher wurden wir doch ganz schön aufgeregt. Unser letzter Urlaub lag schon eine kleine Ewigkeit zurück.... Die Vorfreude wuchs und wuchs... Und dann endlich war der 14.07.2014  da und es ging los...
Zunächst aber ein paar Bilder von Friedas Besuch bei uns, am 07. Juli 2014... Was hab ich mich gefreut meine kleine Seven ;-) wieder zu sehen. Dieses wunderschöne, kleine, schlaue Mädchen. Mit großen Hallo wurden natürlich auch Friedas Adoptiveltern, Jan und Tanja, samt aller drei Kinder begrüßt. Wir hatten ja seit unserem ersten Treffen schon das Gefühl wir würden uns seit Jahren kennen. ;-) Frieda blieb mit ihrer Familie den ganzen Tag bei uns. Und es war ein wunderschöner, sehr unterhaltsamer Tag. Frieda hatte schon eine sehr enge und gute Bindung zu ihrer Familie, besonders zu Frauchen Tanja aufgebaut und es freute mich ganz besonders, zu sehen, dass mich mein Bauchgefühl nicht getäuscht hatte. Da hatten sich echt zwei gefunden. Das war wie Pott und Deckel. Nun hatten wir zwar noch immer nicht Frieda in ihrem neuen zu Hause erlebt, aber zu sehen wie sehr Frieda ihre Adoptivmami liebt und wie glücklich Friedas Familie mit ihr ist, machte da allemal wieder wett. <3 Und den Besuch in Friedas zu Hause holen wir schon noch nach... ;-)  
14. Juli 2014 Schon ganz früh am morgen waren wir alle wach. Wir waren soooo aufgeregt. Endlich sollte es los gehen. Hatten wir auch alles beisammen? Hatten wir nicht doch noch irgendwas vergessen? Noch mal alles gecheckt... Sah eigentlich doch richtig gut aus. Also, Hunde und Kinder ins Auto. Den Anhänger noch mal kontroliert. Die Dachbox fest verschlossen. Das Navi startklar gemacht. Den Proviantkorb für unterwegs im Auto plaziert UND.... ES GING ENDLICH LOS !!!
Unsere erste Anlaufstelle sollte Hamm sein. Dort wohnt unsere Amy (Amely) mit Kumpel Max, Frauchen Bianca und Herrchen Werner. UND, ganz entscheidend wichtig: Von Hamm nach Blomberg sollte es, laut Google Maps, nur etwas über eine Stunde Fahrtzeit sein. In Blomberg stand ja “unser Wohnwagen”. ;-) Nach ca. 5 Stunden Fahrtzeit (wir mussten ja unterwegs immer wieder Pinkelpausen einlegen - nein, nicht wegen der Hunde... sondern weil die Kinder und ich so aufgeregt waren) kamen wir in Hamm an und wurden auch gleich von Amys Familie in Empfang genommen. Peter gönnte sich nur eine kurze Pause und fuhr dann gleich weiter um den Wohnwagen abzuholen. Kinder, Hunde und ich blieben bei Amys Familie. Während wir ein paar wunderschöne, lustige Stunden hatten, quälte Peter sich durch Baustellen und Umleitungen. Aus der angeblichen, guten Stunde Fahrtzeit wurden dann mal locker 2 Stunden und der Wohnwagenvermieter trommelte schon mit den Fingern auf die Tischplatte.... ;-) Aber, alles ging gut und Peter kam zwar spät am Abend, aber wohlbehalten, MIT dem Wohnwagen in Hamm an. Wir staunten nicht schlecht, als Peter mit dem Geschütz um die Ecke bog.... Wow... was für ein Mordsding!!! Nach ein paar “Rangierschwierigkeiten” (gar nicht so einfach so einen großen Wohnwagen unfallfrei einzuparken) stand der Wohnwagen an seinem vorbestimmten Platz und wurde augenblicklich von allen in Augenschein genommen... ;-)
Auch unsere Hunde inspizierten den Wohnwagen und nach gründlichem abschnüffeln wurde er für gut befunden. Besonders das große Bett fand ganz schnell einige Fans. ;-) Josie und Jeweli war es allerdings zu eng im Wohnwagen und die beiden Damen blieben lieber im Auto liegen, bei geöffneter Heckklappe natürlich...
15. Juli 2014 Die erste Nacht im Wohnwagen war etwas... hm... sagen wir mal: gewöhnungsbedürftig... ;-) Mit 6 Hunden und 4 Menschen war der Wohnwagen, ganz plötzlich, doch nicht mehr so groß... :-D Trotzdem: es hat zwar eine Weile gedauert, aber irgendwann hatte jeder ein kuscheliges Plätzchen gefunden und es kehrte dann doch noch Ruhe ein.... Kaum wurde es draußen hell, war es aber auch schon wieder vorbei mit der Ruhe. Die Jungs wurden unruhig und wollten endlich raus... war es doch wirklich kuschelig warm im Wohnwagen, bei so vielen Insassen... aber Wärme ist ja nun nicht gerade der Favorit unserer Beardies.
Da auch Amy und Matz schon sehr früh wach waren (sie haben ja unsere Bande draußen gehört), gingen wir nun alle erst einmal gemeinsam Brötchen holen. Das sorgte bei den Hammern Mitbürgern doch für ein kleines bisschen Aufmerksamkeit. Mit 8 Hunden Brötchen holen kommt ja auch nicht so oft vor... ;-) Nach einem reichhaltigen und gemütlichen Frühstück machten wir es uns bei einem Pläuschchen auf der Terrasse bequem und schauten zu wie ein Haufen Beardies im Garten bespaßt wurden... :-D
Am Nachmittag fuhren wir dann noch gemeinsam zu einer Hundewiese im Hammer Umland. Dort konnten die Fellnasen, ganz ohne Leine, noch mal so richtig austoben, was ihnen, ganz offensichtlich, jede Menge Spaß bereitet hat.
16. Juli 2014 Nach einem wiederum reichhaltigen und ausgedehnten Frühstück und einer wiederholten Tobeeinheit der Hunde im Garten, packten wir nun alles zusammen. Heute sollte es nach Bayern weiter gehen. Unsere Hunde genossen noch mal ausgiebig das Spielen und Toben mit Amy und Matz. Außer Saddy und Josie Die beiden waren schnurstracks im Auto verschwunden. Ich glaube sie hatten Angst wir könnten sie sonst vergessen... ;-)
Frisch gestärkt und voller Vorfreude machten wir uns nun auf den Weg nach Bayern. Natürlich waren wir auch super gespannt, wie unser süßer Ayden sich in seiner Familie eingelebt hatte und wie er es so “getroffen” hatte. Unsere kleine Amy hatte ja schon mal einen Volltreffer gelandet... :-D Vor uns lagen nun also gute 6 Stunden Fahrt... puhhh.... man wird ja geduldig, wenn man mit so einem Mordsgespann unterwegs ist. Mit gemütlichen 80 km/h über die Autobahn. Dabei kann man wirklich noch ausreichend die Landschaft bewundern. ;-) Unterwegs fiel uns dann endlich mal auf, dass unsere Hunde doch schon ein wenig wie in einer Büchse liegen. Dicht an dicht gekuschelt, aber alle machten einen ganz zufriedenen Eindruck....
Eng aber gemütlich... Tante Josie schläft am liebsten mit Kopfkissen... ;-)
Mittagspause... kurz vor den Kassler Bergen... die größte Herausforderung war für dieses Geschütz einen Parkplatz zu finden... Nachdem wir diese Hürde bewältigt hatten, waren alle froh sich nun erst einmal die Beine zu vertreten...
Die Kassler Berge machten uns und hauptsächlich unserem Auto ganz schön zu schaffen... Die Verkehrslage tat ihr Übriges. Mit rasanten 20-30 km/h fuhren wir die Berge hoch und mit sportlichen 90 km/h wieder runter.... Ich befürchtete schon, dass unser Auto die weiße Flagge hissen würde... ;-)
Kurz hinter der “Landesgrenze” zu Bayern... Die Aussicht war der Hammer. Die Vorfreude auf ein paar Tage in dieser Gegend stieg und stieg...
Gegen 21.30 Uhr kamen wir dann endlich auf dem Campingplatz in Bayern an... Die Fahrt hatte viel länger gedauert als wir gedacht hatten. Bis 22 Uhr durfte man auf diesem Campingplatz anreisen.... Also hieß es: Nicht kleckern sondern klotzen. Wir mussen in Windeseile zusehen, dass wir unser Quartier aufgebaut bekamen. Während Peter mit Gerrits Hilfe den Wohnwagen samt Vorzelt “bezugsfertig” machte, trafen Zoey, ich und alle Hunde uns mit Ayden und seiner Familie. Direkt am Campingplatz gab es ein absolut traumhaftes Gelände, Wald und wunderschöne Wanderwege. Mit großem Hallo wurde Ayden von der Familie begrüßt. Und der kleine Mann wusste vor lauter Freude über uns gar nicht wohin mit sich. Es dämmerte schon und auf dem Campingplatz wurden Stimmen laut, die sich über die Unruhe beschwerten... (Gott sei Dank reisten die “Meckertaschen” am nächsten Tag ab). Wir verabredeten uns mit Aydens Familie für den nächsten Tag und sahen zu, dass wir leise und unauffällig in unserem Wohnwagen verschwanden. Ans fotografieren hatte keiner mehr gedacht. Bis endlich alle Hunde und Menschen versorgt waren, war es schon nach Mitternacht und wir wollten alle nur noch eines: Endlich schlafen....
17. Juli 2014 Ab 7 Uhr war auf dem Campingplatz die Nachruhe vorbei und ein reges Treiben begann um uns herum. Alle “Durchreisenden” fingen an ihre Quartiere abzubauen. Wir schnappten uns unsere Hunde und sahen zu, dass wir aus dieser “Hektik” erst einmal raus kamen. Ein wunderschöner Morgenspaziergang in großartiger Natur weckte unsere Lebensgeister und ließ uns die Strapazen des gestrigen Tages vergessen... Frischen Mutes und mit knurrendem Magen ;-) kamen wir zum Campingplatz zurück. Es war leer geworden um uns herum UND ruhig... Zu Peters und meiner Überraschung hatten unsere Kinder, Gerrit und Zoey, nichts von dem ganzen Gewusel mitbekommen und schliefen immer noch süß und selig. :-D Nach einem stärkenden Frühstück, mit frischen bayrischen Brötchen, machten wir uns auf den Weg zu Aydens Familie. Ich war schlichtweg begeistert in welch schöner Umgebung Ayden nun lebte. Der Garten war fantastisch. Viel Platz zum rennen für alle Hunde inklusive “Tier-TV”. Aydens Familie hält sich Meerschweinchen und Enten. Da gab es immer was zu gucken. ;-)
Peters und Gerrits Meisterleistung vom Vorabend. Im Halbdunkeln haben die beiden das Vorzelt aufgebaut. Am Morgen dann von Peter perfektioniert, mit einen gesicherten Auslauf für unsere Fellnasen...
Aydens Freude über das Wiedersehen mit  “Papa Peter” kannte keine Grenzen... :-D
Gemeinsamer Spaziergang zur Burgruine Velburg. Unsere Fellnasen konnten endlich aufgestauter Energie abbauen ;-) und nach Herzenslust laufen und toben . Peter und ich waren einfach nur hin und weg von dieser fantastischen Aussicht... :-D
Im Anschluss an diesen tollen Ausflug verbrachten wir noch einen wunderschönen Abend im Kreise von Aydens Familie mit gemeinsamen Grillen und Klönen. Erschöpft, müde aber glücklich kehrten wir spät Abends zu unserem Wohnwagen zurück. Ayden hat auch eine ganz wunderbare Familie gefunden. Einen schöneren Platz kann man sich gar nicht für “sein Baby” wünschen. Mein “Mutterherz” sprühte schon fast über vor lauter Glückseligkeit... :-D
18. Juli 2014 Morgens um halb sieben ist die Welt noch in Ordnung.... um halb acht dann schon nicht mehr.... Dieser Tag begann für uns mit einer furchtbaren Hiobsbotschaft. :-( Früh morgens um halb acht rief unsere Tochter Anna, völlig aufgelöst, bei uns an... Unser wunderschöner aber leider absolut freiheitsliebender Kater Hakim war in den ganz frühen Morgenstunden überfahren worden... :-( Wir hatten immer Angst, dass so etwas mal passieren könnte, aber nun waren wir vollkommen geschockt. Ausgerechnet wenn wir im Urlaub sind, gute 900 km von zu Hause entfernt, musste so etwas schreckliches passieren. :-( Uns blieb nichts anderes übrig als unserer Anna seelischen Beistand zu leisten und via Telefon, mit ihr gemeisam, Hakim auf seiner letzten Reise über die Regenbogenbrücke zu begleiten... :-( Besonders unser Gerrit brauchte nun ganz viel Trost, da Hakim ja der Kater war, der sich ihm angeschlossen hatte... Nachdem der Tag nun so katastrophal begonnen hatte, konnten und wollten wir nichts Aufregendes mehr unternehmen.  Da es aber wirklich sehr warm war (in Bayern gab es einen “richtigen” Sommer) sollten zumindest unsere Fellnasen eine Abkühlung bekommen. Ihnen konnten wir ja schlecht erklären, dass wir vor Trauer wie gelähmt waren. Sie spürten zwar ganz genau, dass irgendetwas nicht stimmte, aber das änderte ja nichts an der Tatsache, dass sie ihrem Bedürfnis nach Bewegung nachkommen sollten. Also verabredeten wir uns mit Ayden und seinem Frauchen zum Hundeschwimmen in der Laber. Ziel dieses Unternehmens war es, Ayden, der bisher nicht ins Wasser gehen wollte, durch das Rudel ins Wasser zu ziehen. Denn unsere Fusselschnuten und Fellnasen sind allesamt kleine Wasserratten. ;-)
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